es bleibt düster und spannend

Die Erwählte - Torsten Fink

„Die Erwählte – Die Tochter des Magiers“ von Torsten Fink ist der abschließende Band dieser Fantasy-Trilogie.

 

In der Hauptstadt der Akkesch sucht Maru nach Hinweisen wie sie den Dämon besiegen kann. Tasil verfolgt natürlich wieder seine eigenen Ziele. Doch auch Numor steht vor den Toren der Stadt. Da es nicht gut steht soll er über Frieden verhandeln, aber wie immer verfolgt Tasil seine eigenen Ziele.

 

Maru ist jetzt nicht mehr nur die Gehilfin von Tasil. Nein durch das Stück Haut der Riesenschlange ist sie seine Lebensversicherung bei den Überfahrten des Dhanis. Denn Maru spürt ihre Gegenwart. Auch so wird sie immer eigenständiger und verlässt sich auf ihr Können und hat Geheimnisse vor Tasil.

 

Die Charaktere sind wieder richtig tiefgründig. Auch die Mischung aus alten Bekannten und neuen Mitstreitern/Gegnern ist gelungen. Denn man freut sich auf Wika oder Biredh, lernt einen Schreiber und andere kennen.

 

In diesem Band lernt man die Hauptstadt der Akkesch, Ulbai, kennen. Sie liegt auf einer Insel mitten im Dhanis. So ist sie zwar schwer einzunehmen, aber auch die Nahrungsmittel sind knapp, weil die  Riesenschlange ihr Unwesen treibt. Daraus versucht Tasil Profit zu schlagen.

 

Wie auch in den anderen Bänden spielt die Geschichte innerhalb von drei Tagen. Es bleibt also rasant, aber die Spannung geht diesmal nicht nur von Tasils Taten und den widrigen Umständen aus, sondern auch durch Maru und ihre Erkundungen. Sie ist nicht mehr ein Spielball, sie spielt selber mit.

So wird die Waagschale öfters mal verschoben und man fiebert mit ihr mit.

 

Auch wenn es der abschließende Band ist, bleibt einiges offen. Was Tasil zu dem Ganzen bewegt hat, welche Fähigkeiten noch in Maru stecken, … Eigentlich ist nur Marus Lebensabschnitt mit Tasil beendet.

Aber genau diese offenen Stellen machen die Geschichte irgendwie aus. Würde man mehr erfahren, würde es nicht passen. Denn ist liegt viel im Dunkeln und so bleibt es spannend.

 

Das Cover zeigt wieder eine vermummte Silhouette mit einem Schwert und einem Vogel. Diese wirkt bedrohlich und holt zum Schlag aus. Man könnte es auf Maru beziehen und wie sie sich entwickelt. Das Cover ist grün gehalten und passt zu den anderen.

 

 

Ja was soll ich sagen. Es ging spannend und fesselnd weiter. Doch ein bisschen Wehmut schwingt mit. Zum einen ist die Geschichte beendet und zum anderen sind viele Fragen offen, mir ein paar zu viel. Doch dann ging mir durch den Kopf, dass es gar nicht zu Geschichte passen würde, wenn ich mehr erfahren würde. So ist es rund. Ich habe dieses Fantasy-Abenteuer richtig genießen können.

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