Meine Rezi zu:

Die Seelenfischer: 1 - Hanni Münzer

„Die Seelenfischer“ ist der Auftakt der Seelenfischer-Trilogie von Hanni Münzer.

Der Jesuiten Priester Lukas von Stetten lebt mit seiner Schwester in Rom. Er wird zum Generaloberen des Ordens gerufen. Es geht um Dokumente, die die Christenheit erschüttern können. Diese haben auch zur Folge das unteranderem Lukas Onkel ermordet wurde. Bevor Lukas groß handeln kann, wird auch der Generalobere ermordet aufgefunden. Beschuldigt wird Lukas.

 

Lukas von Stetten ist durch seinen Onkel dem Glauben und der Kirche näher gekommen und sah in ihm auch ein Vorbild. Rabea, seine Jugendliebe und beste Freundin seiner Schwester Lucie, bringt ihn und seine Gefühle richtig durcheinander.

Rabea ist Journalistin und richtig hartnäckig. Sie war vorher in Krisengebieten unterwegs. Dies hat sie auf zwei weisen geprägt: Sie weit mit zwielichtigen Personen umzugehen, sie hat aber auch ein Träume davon getragen.

Zusammen versuchen sie hinter das Ganze zu blicken und es zu lösen. Dabei geraten die beiden oft in Diskussionen, die von Glaubensfragen geprägt sind. Dabei vertritt Rabea eine atheistische Sichtweise. Dies ist zwar auch spannend. Doch oft sind die Dialoge recht lang. Genau wie Beschreibungen von Gebäuden, Personen und nebensächlichen Handlungen. Dies stört den Lesefluss und verlangsamt die Geschichte.

 

Die Geschichte an sich ist recht spannend. Doch die Umsetzung wird es echt gebremst und nimmt den Lesespaß. Durch Rabeas kecke Meldungen wird es oft aufgelockert, sodass ich auch mal lachen konnte.

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