Meine Rezi zu:

Monument 14  - Emmy Laybourne

„Monument 14“ ist eine Dystopie von Emmy Laybourne.

Dean und sein Bruder Alex sind auf dem Weg in die Schule, als ein Hagelsturm über ihnen losbricht. Der Bus wird zerstört und es sterben schon ein paar Schüler, bis 14 Schüler von einer Busfahrerin gerettet werden können, auch Alex und Dean. Sie finden Unterschlupf in einer Einkaufsmall. Die sich allerdings selbstverriegelt.

Dean ist eher ein Außenseiter. Nichts sportlich, nicht witzig, eben einfach einer der uncoolen Jungs. Er ist verliebt in den Schwimmstar der Schule, Astrid. Doch er traut sich nicht es ihr zu sagen.

Alex ist jünger als Dean und das Technik-Genie. Er drückt alles in Formeln aus und berechnet, kann technische Geräte reparieren und braucht seinen großen Bruder.

Die 14-köpfige Schüler Truppe ist bunt gemischt. Die Jüngsten sind 5 und der Älteste ist 18. Von Pfadfinder, über bibelfest bis hin zu einem Mädchen, dass zu den „Großen“ zählen möchte, ist alles dabei. Während sich die Ereignisse in der Mall überschlagen, halten die Kids mehr oder weniger gut zusammen. Klar kommt die ein oder andere Persönlichkeit und deren Probleme hervor, aber es eskaliert nicht.

Durch viele äußerliche Einflüsse, die durch den Tsunami verursacht wurden, ist das Tempo am Anfang sehr rasant. Man möchte wissen wie es weiter geht und was den Kids noch bevor steht. Als sich die Ereignisse etwas beruhigen, kommt es zu erhöhten Problemen innerhalb der Gruppe, die gemeistert werden müssen. Dadurch bleibt es spannend.

 

Was ich besonders gut fand, dass die Handlung direkt startet und man mitten drin ist. Mit Dean konnte ich gut mitfühlen, auch in dieser Extrem-Situation.  Das Lesen hat viel Spaß gemacht und deswegen vergebe ich 4 von 5 Wölfen. Vielen Dank an Heyne fliegt für dieses Rezensionsexemplar.