bedrohlich und fesselnd

Teufelsengel - Monika Feth

„Teufelsengel“ von Monika Feth ist ein Psychothriller.

Romy ist Volontärin bei einer Kölner Zeitung. Sie recherchiert in einem Mordfall. Dies ist schon der vierte in einem Jahr, weswegen Romy denkt, dass sie alle zusammenhängen. Doch auf den ersten Blick scheint sie nicht zu verbinden. Bis auf dass sich alle Opfer vor ihrem Tot verschlossen und extrem Angst hatten.

Romy darf als Volontärin schon recht viel eigenständig machen, was sie ihrem Chef zu verdanken hat. Diese Freiheit nutzt sie aus um diese Story für sich zu gewinnen. Wirklichen helfen tut ihr eigentlich nur ein Kollege einer anderen Zeitung, wobei er selber an dem Fall dran ist. In ihrer Beziehung läuft es nicht immer rund, denn ihr Freund kann es nicht immer akzeptieren, dass sie so in ihrem Job aufgeht.

Neben Romy bekommt man auch Eindrücke anderer Personen mit, wie dem leitenden Ermittler der Polizei, Pia, die in einer Glaubensgemeinschaft drin steckt, und dem „Vater“ Vero dieser Glaubensgemeinschaft. So bekommt der Leser einen guten Gesamteindruck über diese mysteriösen Mordfälle und über die Glaubensgemeinschaft.

Alle Charaktere besitzen eine gewisse Tiefe und wirken glaubhaft auf den Leser. Ihre Emotionen und Gedanken werden gut transportiert. So bekommt man auch schon mal einen kalten Schauer.  Der Fall ist spannend und geht unter die Haut. Romy kommt den Toten immer näher und deckt langsam aber stetig den Fall auf.

 

Wieder ein Thriller, der mir gut gefallen hat. Diesmal war es mehr bedrohlich. Dennoch hatte ich viel Spaß beim Lesen und habe ihn verschlugen. Die Machenschaften der Glaubensgemeinschaft sind mir schon nahe gegangen und auch was mit Pia und Romy passiert.

Es gibt 5 von 5 Wölfen!