dünne Story

Die Forschenden - Birgit Gürtler

„Die Froschenden“ von Birgit Gürtler ist ein kurzer Thriller.

Ein Packet wird von einen unbekannten Mann in einem kleinen Wirtshaus abgeben mit der Aufforderung es der Polizei zu geben, falls er nicht zurückkommt. Ariane nimmt sich dieses Pakets an, nachdem die Polizei es für einen Streich hält. Der Inhalt enthält genau so verschlüsselte Nachrichten, wie sie ab und an im Radio auch zu finden sind. Ariane macht sich daran sie zu entschlüsseln.

Ariane trinkt viel nach der Trennung von ihrem Mann. Darunter hat auch ihr Job zu leiden. Sie hat als Übersetzerin gearbeitet. Dies ist ihr Vorteil, als sie sich daran macht die mysteriöse Nachricht zu entschlüsseln.

Der Prolog und auch die ersten Kapitel sind unheimlich spannend. Der Leser möchte wissen was sich hinter dem Paket verbirgt. Wer hat es abgeben und warum? Doch dann kommt es an einen Punkt, wo die Spannung gestört wird.

Arianes Handlung ist nicht mehr ganz so transparent und springt. Warum macht sie sich da einfach auf den Weg zum Hotel, wenn dort Gefahr lauert? Warum sichert sie sich nicht ab? Es ist nicht ganz logisch. Auch im weiteren Verlauf könnten einige Sachen besser erläutert werden. Die Sprünge sind nicht immer ganz angenehm. Es wird später noch deutlich an den Außerirdischen und ihren Forschungen. Auch ihre Motive sind etwas dünn.

Die Spannung wird stätig aufgebaut, trotz der Sprünge und der Leser kann das Buch recht schnell beenden.

 

Passend zum Thriller-Mai noch einer. Dieser hat mich echt enttäuscht. Ich hatte mich auf ein packendes und spannendes Buch gefreut, dass durch die andere Spezies noch mehr Thrill bekommt. Doch haben mich die Außerirdischen enttäuscht, vor allem ihre dünnen Beweggründe. Auch so war die Geschichte an einigen Stellen recht dünn und mir hat etwas gefällt. Da konnte auch die Spannung nicht überzeugen.

Es gibt 2 ½ von 5 Wölfen.