es nimmt den Leser mit

Aprikosenküsse - Claudia Winter

„Aprikosenküsse“ von Claudia Winter ist ein Liebesroman mit italienischem Flair

 

Hanna schreibt für ein Food-Magazin Restaurant-Kritiken. Eine davon handelt von einem kleinen italienischen Restaurant. Die Besitzerin und ihr Enkel Fabrizio sind gerade in Deutschland, als sie den Artikel lesen und die Großmutter fällt tot um. Fabrizio lässt die Urne am Flughafen stehen und Hanna kassiert sie ein. Deswegen wird sie nochmals nach Italien fliegen.

 

Hanna lebt ihren Job. Selbst im Urlaub schreibt sie. Eigentlich wollte sie Autorin werden, aber sie hat sich dann doch für den Journalismus entschieden. Auch lässt sie jedes Mal etwas mitgehen, wenn sie irgendwo ist. Meist schickt bzw. lässt sie es zurückschicken. Doch die Urne muss sie selbst überbringen.

 

Fabrizio liebt den Familienbetrieb mit den Aprikosenheinen. Er möchte die Tradition seiner Familie fortführen, auch wenn sein Bruder völlig dagegen ist.

 

Wenn Hanna und Fabrizio auf einander treffen, ist es so als wenn zwei Welten auf einander treffen. Es ist spannend wie die zwei aufeinander reagieren und auch auf ihr Umfeld.

 

Das Buch ist mit Witz und Charme geschrieben und bringt die Toskana zum Leser. Man kann sich in das Leben in diesem kleinen Dorf reinversetzten, bekommt Hunger auf die Speisen und kann die Geschichte in vollen Zügen genießen.

 

Wer wirklich Hunger auf die Speisen hat, kann sie sogar nach kochen. Denn am Ende des Buches befinden sich Rezepte zu den Gerichten.

 

 

Mir wurde das Buch empfohlen und das Cover hat es mir sofort angetan. Die Geschichte hat mich dann auch völlig in ihren Bann gezogen und ich habe Fernweh bekommen. Ich habe gelacht und mir echt manchmal gedacht, dass beide, Fabrizio und Hanna, so stur sind und dennoch so gut zu einander passen. Wenn sie es denn selber mal merken würden.

 

Von mir gibt es 5 von 5 Wölfen!